
Darauf habe ich lange gewartet! Ich rede nicht von einer neuen Podcast Episode, Nein! Es geht ums drücken der Schulbank. Diese wird in Zukunft nicht mehr mit mir in Kontakt treten. Jedenfalls werde ich nicht mehr hinter ihr sitzen müssen und den Blick in Richtung Tafel werfen. Allerdings war es ein Haufen Arbeit und ein anstrengender Weg. Wobei man nicht behaupten könnte, dass es anschliessend weniger zu tun gäbe oder der Blick in die andere Richtung weniger anstrengend wäre. Aber so ist das nun mal, wenn man erwachsen wird und die Schulbank verlassen muss, dann muss man eben doch den Tatsachen ins Auge blicken …. Bin mal gespannt, wie lange es dauern wird, bis ich zurück hinter die Schulbank möchte?!


Und schon wieder sind drei Wochen viel zu schnell vergangen. Drei Wochen in denen Bene mal wieder den weg nach Florida gefunden hat, um vor Ort zu
Inzwischen befindet Hannah sich schon wieder auf heimischen Boden und bekämpft dort ihr Jet-Lag. Ein etwas bekannterer Lebensstill soll wieder in Angriff genommen werden. Denn ein Westfale bleibt ein Westfale. Vielleicht sind solche besonders vom Kulturshock getroffen wenn es in die USA geht. Hannah is jedenfalls der Meinung, dass es nicht immer ganz leicht gewesen ist mit den Sitten der Amis in Einklang zu gelangen. Am Ende bleiben eben doch ein paar unverständliche Dinge. Das fängt beim Umweltbewustsein an und erstreckt sich weit über die Fähigkeit alles in etwas Besonderes zu verwandeln. Wobei eine Graduation natürlich auch etwas besonderes ist. Die hat sich Hannah nach 4 Jahren mehr als verdient. Der einzige Nachteil an einem solchen Abschluss ist, die Abreise. Jetzt steht Tallahassee ohne Hannah da und muss zusehen wie es klar kommt.
Es geht wieder nach hause. Doch was wird auf Hannah zukommen? Hat man sich nach 4 Jahren USA vielleicht doch an die ein oder andere Geflogenheit so sehr gewöhnt, dass man sie nicht mehr missen möchte? Denn noch weiß sie nicht, ob die Heidelberger Universität einen Golfplatz zu bieten hat. Auch das Wetter mag eine Umstellung erfordern. Aber möchte man sich um solche Dinge einen Kopf machen? Nein! Der Abreisestress muss geregelt werden. Da gillt es das angesammelte Eigentum der vergangenen 4 Jahre in zwei Koffern unterzubringen. Oder vielleicht doch einen Kontainer mieten und gleich das Auto mit nach Deutschland bringen? Schade wäre es schon, wenn wir Odi in Tallahassee nicht mehr sehen wuerden. Aber einen Ausflug nach Europa sei ihm matürlich gegoennt. Aber materielle Dinge hin oder her, die große Frage bleibt! War es das wert? Haben sich die vielen Momente des Heimwehs und Durchbeissens gelohnt? Oder hätte man sich doch den ein oder andern Moment des Schmerzes ersparen können? Ist es weiter zuempfehlen?
